Alle Artikel mit dem Schlagwort: München

Sendlinger G’schichten von Sigi Sommer

Zusammengestellt von Helga Lauterbach-Sommer anlässlich seines 100. Geburtstags Im August 2014 wäre Sigi Sommer 100 Jahre alt geworden. Als „Blasius, der Spaziergänger“ lief der Großstadtpoet 37 Jahre lang für die Abendzeitung durch München und unterhielt seine Leser mit scharfsinnigen, ironischen und witzigen Texten. Sendling erhält dabei besondere Aufmerksamkeit, denn dort ist er aufgewachsen. Geschichten über den Flaucher, die Schinderbrücke , den Arbeitslosenlido oder Schäserlstrand regen zum Schmunzeln an, aber auch zum Nachdenken und Innehalten.

Bilder aus der alten Au

Die Lilienstraße vor 100 Jahren in Bild und Text Autor: Peter Klimesch Der neue Band in der Reihe „Bilder aus der alten Au” mit über 100 meist ganzseitigen Fotos, Plänen und Abbildungen auf 204 Seiten ist in einer überarbeiteten und erweiterten Fassung im Mai 2020 erschienen. Kommentiert wird der Bildband durch Begleittexte mit zeitgenössischem Aktenmaterial der Lokalbaukommission, durch Daten aus alten Adressbüchern mit vergessenen Berufsbezeichnungen, durch Erinnerungen verstorbener Bewohner. Es entsteht das Bild einer lebendigen Vorstadtstraße zwischen Isar und Auer Mühlbach, mit Herbergs- und Bürgerhäusern, mit Wirtshäusern, Brauereien und Fabrikbetrieben – mit Bewohnern, die dort wohnten und ihrer Arbeit nachgingen. Bilder zeigen aber auch den Verlust einer nicht immer heilen Welt, die Zerstörung durch den Bombenhagel des 2. Weltkriegs oder die sogenannte „ zweite Zerstörung Münchens” in der Nachkriegszeit, ebenso wie vereinzelte Beispiele eines gelungenen Wiederaufbaus. „Auf diese Weise entsteht Seite für Seite, Schritt für Schritt eine Art historische Mikrosoziologie für die Lilienstraße – nicht zuletzt wegen der auffälligen Kneipendichte… ” urteilt die Süddeutsche Zeitung.

Nähe, Mut und Vielfalt

Regionalität wirkt! – Ein Buch über den Weg vom Korn zum Brot in unserer Region Isabella Maria Weiss / UNSER LAND Netzwerk / ISBN 978-3-96238-201-8 Ja, wir können gegen Klimawandel, Artenverlust und auch den Druck der ständig voranschreitenden Globalisierung etwas tun. Ein gelingsicheres Rezept dagegen: Regionalität! Indem wir unsere Lebensmittel wieder in der Region­ erzeugen, verarbeiten und kaufen, können wir die Natur nachhaltig­ schützen und die regionale ­Wirtschaft und Landwirtschaft stärken. Nebenbei können wir uns über gesünderes, genussvolles Essen freuen. Ein allgemeingültiges Rezept für die Wiederbelebung und Umsetzung­ von Regionalität gibt es nicht. Doch es gibt Beispiele, die Mut ­machen. Eines dieser Beispiele ist das Netzwerk UNSER LAND, das seit 1994 Landwirte, verarbeitende Betriebe, Verkäufer und Kunden aus einer Region direkt verbindet. Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine schmackhafte Erlebnisreise in die Geschichte des Netzwerks, zu seinen Akteuren und zu einem klassischen regionalen Wertschöpfungskreislauf: vom Korn zum Brot! Heute können Landwirte kaum noch sagen: „Schaug her, do is mei Woazn drin!“ Wann wissen Müller heute denn noch, von welchen Feldern das Getreide kommt und …

Christoph Köster – Münchner & Endverbaucher

Hallo Herr Köster, Sie sind Unternehmensberater in München. Warum leben und arbeiten Sie hier? Was macht diese Stadt für Sie attraktiv? Ich wohne in München, weil ich hier geboren bin und mich hier einfach zuhause fühle. Familie und Freunde sind in der Nähe, München hat insgesamt einen guten Arbeitsmarkt, viele renommierte Universitäten und für mich einen sehr hohen Freizeitwert. Es ist keine Beton-Wüsten-Großstadt: Es gibt den Englischen Garten, viele Parks, die Isar die vielen Biergärten und außerhalb die vielen Seen und die Berge. Ich würde sagen, wenn man aus München kommt, geht man hier freiwillig nicht weg, obwohl es natürlich eine teure Ecke zum Wohnen ist.   Wie achten Sie beim Einkaufen auf Bioprodukte? Greifen Sie auch zu UNSER LAND – Produkten? So z.B. stammt die frische UNSER LAND BIO Milch von bäuerlichen Familienbetrieben in der Mangfalltalregion, dem Trinkwassereinzugsgebiet der Stadtwerke München. Durch ökologischen Landbau sichern die Landwirte der Region gemeinsam mit der SWM eine hohe Wasserqualität. Wie verhalten Sie sich auf Grund der Coronakrise beim Einkaufen generell? Bio-Produkte kaufe ich vermehrt aber nicht nur. …

Dringend: Offener Brief an OB Reiter der Münchener Kulturveranstalter

Aktuelle Situation der Münchener Kulturveranstalter bezüglich der Corona-Virus-Maßnahmen. Landeshauptstadt München Herrn Oberbürgermeister Dieter Reiter Marienplatz 8 80331 München München, 11. März 2020 Offener Brief an den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, Dieter Reiter Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Reiter, wir wenden uns an Sie mit diesem offenen Brief, da wir aufgrund der aktuellen Situation wir als Münchener Kulturveranstalter in allergrößter Sorge sind, was das Überleben unserer vielfältigen Kulturlandschaft in München betrifft. Erlauben Sie, uns kurz vorzustellen: Wir sind der Verband der Münchener Kulturveranstalter (VDMK e.V.) mit aktuell über 70 Mitgliedern, aus allen Bereichen des Kulturlebens in und um München. Wir vertreten Clubs, alle Konzertveranstalter von der Klassik bis hinzu Rock und Pop, Großveranstalter (wie z.B. die Olympiapark GmbH, das Streetlife Festival, die OpenAir Kinos,…) und alle Hallenbetreiber. Unsere Mitglieder beschäftigen mehrere tausend Mitarbeiter und organisieren 15.000 Kulturveranstaltungen mit knapp 10 Millionen Besuchern im Jahr. Außerdem arbeiten die Mitglieder mit mehreren Dienstleistern (z.B. Sicherheitsfirmen, Technik-Firmen, Stage-Hands,…) zusammen. Durch das Verbot von Veranstaltungen mit über 1.000 Besuchern brechen uns fest eingeplante Umsätze weg. Genauso schlimm ist aber auch die …

Max Wagner, Gasteig

Geschäftsführer Gasteig München GmbH  – Beteiligungsgesellschaft der Landeshauptstadt München   Was verbindet Sie mit dem Fluss zu Ihren Füßen? Ich bin am Starnberger See aufgewachsen und war als Kind oft im Isartal nahe Wolfratshausen. Heute genieße ich es, jeden Tag über den Kabelsteg zu meinem Arbeitsplatz im Gasteig zu laufen. Es ist schön, den Fluss jeden Tag in einer anderen Stimmung zu erleben und auch den Wechsel der Jahreszeiten so unmittelbar wahrzunehmen.   Was bedeutet für Sie die innerstädtische Isar? Die Isar ist für mich ein Stück Natur in der Stadt, ein wichtiger Zufluchtsort für die Münchner, dem man mit großer Achtsamkeit begegnen muss.   Wie stehen Sie zur heutigen Partykultur in der Natur, insbesondere im Zusammenhang mit der renaturierten Isar? Die Balance ist wichtig bei dieser Frage: Natürlich ärgert es mich, wenn ich beobachte, dass Leute haufenweise Müll und sogar zerschlagene Bierflaschen an der Isar hinterlassen. Andererseits besitzt der Fluss einen hohen Freizeitwert, von dem unbedingt Gebrauch gemacht werden sollte. Keinesfalls sollte er als eine Art Museum betrachtet werden.   Was bedeutet für Sie …

Washington Matafi

Bildhauer, Simbabwe Washington Matafi kam 1981 in Hwedza als Erstgeborener einer Familie von drei Söhnen und zwei Töchtern zur Welt. Schon während der Schulzeit assistierte er seinem bekannten und etablierten Cousin Elvis Mamvura, dem Sohn von Albert Mamvura und Vetter von Nicholas Mukomberanwa, beim Polieren und Schleifen der Skulpturen. Durch ihn erlernte Washington das Bildhauerhandwerk und begann mit der Gestaltung von Skulpturen, die das Tier und den Menschen thematisierten. Er ist jedoch ein Vertreter der jungen, dynamischen Generation zimbabwischer Steinbildhauer und fand sehr schnell zu seiner eigenen Interpretation dieser Kunst. Washington war es sehr wichtig, einen eigenen Stil zu etablieren und sich damit, genauso wie die älteren Verwandten Nicholas und Albert, seinen Platz in der Geschichte der Shona-Künstler zu schaffen. 2002 trat Washington Matafi dem „Chitungwiza Art Centre“ bei, welches gegründet wurde um junge Bildhauer zu fördern und sie auf ihrem Weg zum internationalen Kunstmarkt zu unterstützen. Dort fand er die Möglichkeit auch mit grösseren Stücken zu experimentieren. Matafi’s Skulpturen sind grazil, verbreiten aber gleichwohl eine fast physisch greifbare Energie. Er hat sich darauf spezialisiert, …

Witness Bonjisi

Bildhauer, Simbabwe Wie wohl kein ein anderer Künstler hat Witness Bonjisi die Grenze zwischen zimbabwischer Tradition und internationaler Moderne überschritten. Sein Stil vereint Elemente beider Welten und präsentiert der Welt einen neuen Weg der zeitgenössischen Bildhauerei aus Simbabwe. Die Gebrüder Bonjisi gelten als die jüngste „Bildhauerfamilie“, welche mit ihren Werken in Simbabwe in den Vordergrund getreten ist. Witness wurde 1975 als zweites von fünf Kindern in Mutoko geboren. Lamek der älteste, mittlerweile verstorbene, Bruder, avancierte mit seinen Formen zum Begründer einer neuen Tradition der Bildhauerei in Simbabwe. Witness, Lovemore sowie die Zwillinge Tafunga und Garikai führen diese Ausdrucksform in ihren eigenen Werken fort. Witness Bonjisi begann im Alter von 17 Jahren, als Assistent seines Bruders Lamek wie auch des berühmten und weltweit respektierten Künstlers Nicholas Mukomberanwa, mit der Bildhauerei. Beide waren hervorragende Lehrer und international höchst angesehene Vertreter der Shona-Kunst. Ihr Einfluss war prägend, doch schon nach kurzer Zeit entwickelte Witness seinen eigenen, unverwechselbaren Stil. Seine Skulpturen offenbaren sich unter anderem in einem leidenschaftlichen Frauenbild. Sinnlich, mit klassischen Gesichtszügen, wallenden Haaren und verführerischen Formen. Auch …

Weißes Licht

Stephan Paul Stuemer

Meister Fotografie, freischaffender Künstler in München Grundsätzlich gilt für Stuemers Schaffen ein einfaches, aber immer wieder spürbares und sehr klares Grundprinzip: Das bewusste Sehen und Erkennen klarer Gestaltungselemente und deren durchaus als experimentierfreudig zu bezeichnende Anwendung in den eigenen Arbeiten. Ein Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens ist die Fotografie, ebenso begeistert sich Stuemer aber auch für die abstrakte Malerei sowie die Kombination aus beidem, der Übermalung und kreativen Überarbeitung von Fotografien mit unterschiedlichen Materialien und Techniken. Das hier gezeigte Werk ist allerdings eine rein grafische Produktion. Die Qualität von Stuemers Arbeiten fiel dem Fachpublikum schon früh auf – bereits im Jahr seiner Meisterprüfung wurde er mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet, 2005 erhielt er von einer internationalen Jury in den Vereinigten Staaten eine Honorable Mention bei der Verleihung des IPA Photographer of the year Competition Los Angeles. Stuemer schätzt die große Freundschaft zu Münchner Künstlern wie den Bildhauern Christoph Bergmann und Markus Stangl. Internetseite des Künstlers „Kreatives Arbeiten bedeutet für mich, mit meiner Kunst spürbar zu sein – das bewusste Sehen und Erkennen in klare …

Erfolgreicher Fliegenfischer

Die Äsche gehört zur Familie der lachsartigen Fische, der so genannten Salmoniden. Sie ist auf sauberes Wasser angewiesen. In der Isar ist sie trotz der hohen Wasserqualität (Güteklasse II) nur noch selten anzutreffen. Die Gründe dafür werden kontrovers diskutiert, wobei fischfressende Vögel wie Kormoran und Gänsesäger unbestritten eine Rolle spielen. Bei den Isarfischern ist sie deshalb ganzjährig geschützt. Sie wird fast ausschließlich mit der künstlichen Fliege gefangen – eine Methode, bei der der Fisch ohne nennenswerte Verletzung wieder zurückgesetzt werden kann, zumal immer mehr Fliegenfischer Haken ohne Widerhaken verwenden. (Foto: Daniel Göz)

Erster ateliertag – GALERIE im Atelier Stuemer München

Liebe Freunde der Kunst Die Öffnung eines Ateliers bietet die Gelegenheit eines Dialoges, der sich anderswo nur selten ergibt. Die kleine Künstlergemeinschaft der Tölzer Straße 7 in Obersendling mit Manina Lara, Heike Häußler-Binder und Stephan Paul Stuemer lädt Sie herzlich am 03.02.2019 ab 10.00 Uhr zum Besuch ein. Ausgestellt sind neue und bereits bekannte Arbeiten. Manina Lara präsentiert eine Installation von Zeichnungen zum Thema Bienen, daneben auch Arbeiten in kleinem und großem Format. Heike Häußler-Binder stellt ihre Werke der abstrakten Malerei aus. Paul Stuemer zeigt neue großformatige Arbeiten in Schwarz-Weiß auf Plexiglas und seine bereits sehr bekannten Projekte „ISAR SICHT“ und „Blende auf!“. Es freut uns insbesondere, Bildhauerkunst von Shona-Künstlern aus Simbabwe zu präsentieren: Washington Matafi, Clopas Kamere sowie Witness Bonjisi, die wir bei dieser Gelegenheit sehr zu schätzen wissen. Sie werden vertreten durch den Galeristen M. Adler in Cannes. Mit einer Stiftung im Aufbau sollen in naher Zukunft Künstler aus Simbabwe, einem Land, das zur Zeit große Konflikte durchläuft, unterstützt werden. Des Weiteren haben wir den Buchautor des Münchner Isarbuches Peter Klimesch eingeladen. Wir …

Peter Klimesch, Autor

Buchautor Münchner Isarbuch,  verheiratet, 1 Kind Herr Klimesch, warum leben Sie in München, was hält Sie und was braucht aus Ihrer Sicht eine Veränderung? Ich bin sozusagen nach dem Studium in München „hängengeblieben“, was ich aber nie bereut habe. Das liegt auch daran, dass ich zu den Glücklichen gehöre, die noch rechtzeitig zu erschwinglichen Preisen eine Eigentumswohnung erworben haben, nahe am Zentrum der Stadt und doch wie im Dorf. Und es hat auch damit zu tun, dass ich als „Isarfischer“ eine der heiß begehrten Lizenzen zum Fischen an der Isar besitze. Heute würde ich es mir als junger Mensch überlegen, nach München zu ziehen, da man die Wohnungssituation nur als skandalös bezeichnen kann. Wohnungsmangel und für den Durchschnittsbürger unerschwingliche Miet- und Kaufpreise bestimmen das Bild. Stadtgestaltung ist für mich nicht erkennbar, die wurde von den großen Bauträgern übernommen. Auch auf meinen Stadtteil, die Au, kommen gegenwärtig einschneidende bauliche Veränderungen zu, die den Charakter des Viertels bedrohen. Einer Veränderung bedarf auch die Verkehrssituation. Der drohende Verkehrskollaps lässt sich nicht allein durch bauliche Maßnahmen und Reglementierungen beheben. Es …

Ein Isarbuch für Münchener Flußliebhaber

Münchner Isarbuch Autor: Peter Klimesch Dicht bevölkerte Wiesen und Kiesbänke zeigt das Titelbild eines soeben neu erschienenen Buches über die Münchner Isar. Dabei ist es gerade sieben Jahre her, dass mit der Umgestaltung des Flusses und seiner Ufer dieser neue Erholungsraum geschaffen wurde und sogar eine neue Insel entstand. Bei all der Begeisterung über dieses neu geschaffene Stück „Natur aus zweiter Hand” beinahe mitten in der Stadt gerät oft völlig in Vergessenheit, dass die Isar zwischen Grünwald und Garching viel mehr, teilweise Unbekanntes, zu bieten hat. Selbst mancher München-Kenner wird sich beim Anblick alter Fotos von einem Kurbad namens Bad Brunnthal im heutigen Bogenhausen, von Fontänen in der Großen Isar an der heutigen Steinsdorfstraße, von einer Feuerwerksinsel oder von einem Industriegebiet am Auer Mühlbach die Augen reiben. Er wird sich wundern, wieso er noch nie was gehört hat von dem weitgehend vergessenen Michael Georg Conrad und seinem Roman „Was die Isar rauscht” oder von dem aus München geflohenen Künstler Carl Dieffenbach und seiner Kommune in Höllriegelskreuth. Aktuelle Fotos werden ihn dazu ermuntern, einmal Kleinvenedig am …

Fischen in der Isar

Natürlich gibt es an der Isar längst keine Berufsfischer mehr, der Fluss wird von Fischereivereinen, in München seit über 50 Jahren vom Verein „Die Isarfischer e. V.”, „bewirtschaftet”. Das Vereinsgewässer reicht als städtische Isar von der südlichen Stadtgrenze bei Großhesselohe bis zum Oberföhringer Stauwehr und von dort als Mittlere Isar bis Dietersheim nördlich von Garching. Der Verein hat das Fischrecht von der Stadt München gepachtet und gibt jährlich an eine begrenzte Zahl von Mitgliedern Erlaubnisscheine aus. Um in München in der Isar zu fischen, muss man also drei Voraussetzungen erfüllen: Man muss einen allgemeinen Fischereischein besitzen (Prüfung!), Mitglied der Isarfischer sein und eine spezielle Lizenz für einen der beiden Isarabschnitte besitzen. Und nicht zu vergessen: Dazu gehört auch die Bereitschaft, sich umweltbewusst zu verhalten. (Foto: Florian Moellers, Text: Peter Klimesch)

Grillen und Ballern am Flaucher

Liebe Isarfreunde, der Sommer ist im vollem Gange und damit auch die große Zeit an der Isar und mit der Isar. Seit der Beendigung der Renaturierung im Jahre 2011 ist die Isar der Hotspot in unserer Stadt. An jedem sonnigen Tag bevölkern Tausende von Erholungsuchenden und Feierlustigen die Isarufer. Allein schon die physische Anwesenheit hinterlässt Spuren: Verdichtung der Böden, niedergetrampelte Blumenwiesen, gestörte Ruhebereiche von Fischen und Landtieren… ..Ja, wir leben in einer Großstadt und da muß man Abstriche machen, werden jetzt viele denken und das stimmt natürlich. Großstädte brauchen Grünzonen, welche auch für die Menschen dort zugänglich sind. Der Bereich entlang der Isar ist eine solche Grünzone – aber gleichzeitig ist dieser Bereich auch ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet. Teilweise ist es auch als FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) ausgewiesen, welches noch höhere Schutzanforderungen definiert. Glücklicherweise ist der Zugang und die Nutzung trotzdem erlaubt. Dafür sollten wir dankbar sein. Ein großer Teil der Isarbesucher (ca. 80%) weiß dies auch zu schätzen und verhält sich entsprechend. Leider denken nicht alle so. Geht man morgens gegen 6 Uhr, vor der Müllreinigung, …