Alle Artikel mit dem Schlagwort: Isar

Erfolgreicher Fliegenfischer

Die Äsche gehört zur Familie der lachsartigen Fische, der so genannten Salmoniden. Sie ist auf sauberes Wasser angewiesen. In der Isar ist sie trotz der hohen Wasserqualität (Güteklasse II) nur noch selten anzutreffen. Die Gründe dafür werden kontrovers diskutiert, wobei fischfressende Vögel wie Kormoran und Gänsesäger unbestritten eine Rolle spielen. Bei den Isarfischern ist sie deshalb ganzjährig geschützt. Sie wird fast ausschließlich mit der künstlichen Fliege gefangen – eine Methode, bei der der Fisch ohne nennenswerte Verletzung wieder zurückgesetzt werden kann, zumal immer mehr Fliegenfischer Haken ohne Widerhaken verwenden. (Foto: Daniel Göz)

Thomas Krämer, Kraemer’sche Kunstmühle

Geschäftsführer Kraemer’sche Kunstmühle und Träger des Bundesverdienstkruezes   Herr Kraemer, welche Beziehung haben Sie und Ihre Familie zur Isar? Die Beziehung meiner Familie zum Auer Mühlbach reicht zurück bis in das Jahr 1863, als mein Urgroßvater Carl Jacob Kraemer, Sohn des Pächters der Stadtmühle Cannstatt, die damalige Papiermühle in Untergiesing kaufte und zu einer Getreidemühle umbaute. Er erkannte schnell die Vorteile des Baches zur Energiegewinnung und entschloss sich deshalb die ursprünglichen Wasserräder durch eine neue Jonval – Turbinenanlage zu ersetzen. Der Mühlenbetrieb mit Turbine wurde im 2. Weltkrieg total zerstört. Es war meinem Vater und seinem Bruder zu verdanken, dass 1948 die neue Mühle mit einer neuen Franzis-Turbine in Betrieb gehen konnte. Mit dieser Turbine erzeugen wir auch heute noch Strom, den wir nach der Stilllegung des Mühlenbetriebes, in das öffentliche Stromnetz einspeisen.   Kann man Ihrer Meinung nach das Wasser der Isar in der Stadt noch besser nutzen? Hier müssen wir unterscheiden zwischen der eigentlichen Isar und den aus ihr abgeleiteten Stadtbächen (u. a. Isarwerkkanal und Auer Mühlbach). Aufgrund der regulierten und gleichmäßigen Wasserversorgung …

Peter Klimesch, Autor

Buchautor Münchner Isarbuch,  verheiratet, 1 Kind Herr Klimesch, warum leben Sie in München, was hält Sie und was braucht aus Ihrer Sicht eine Veränderung? Ich bin sozusagen nach dem Studium in München „hängengeblieben“, was ich aber nie bereut habe. Das liegt auch daran, dass ich zu den Glücklichen gehöre, die noch rechtzeitig zu erschwinglichen Preisen eine Eigentumswohnung erworben haben, nahe am Zentrum der Stadt und doch wie im Dorf. Und es hat auch damit zu tun, dass ich als „Isarfischer“ eine der heiß begehrten Lizenzen zum Fischen an der Isar besitze. Heute würde ich es mir als junger Mensch überlegen, nach München zu ziehen, da man die Wohnungssituation nur als skandalös bezeichnen kann. Wohnungsmangel und für den Durchschnittsbürger unerschwingliche Miet- und Kaufpreise bestimmen das Bild. Stadtgestaltung ist für mich nicht erkennbar, die wurde von den großen Bauträgern übernommen. Auch auf meinen Stadtteil, die Au, kommen gegenwärtig einschneidende bauliche Veränderungen zu, die den Charakter des Viertels bedrohen. Einer Veränderung bedarf auch die Verkehrssituation. Der drohende Verkehrskollaps lässt sich nicht allein durch bauliche Maßnahmen und Reglementierungen beheben. Es …

Neues Isarbuch von Peter Klimesch

Münchner Isarbuch Dicht bevölkerte Wiesen und Kiesbänke zeigt das Titelbild eines soeben neu erschienenen Buches über die Münchner Isar. Dabei ist es gerade sieben Jahre her, dass mit der Umgestaltung des Flusses und seiner Ufer dieser neue Erholungsraum geschaffen wurde und sogar eine neue Insel entstand. Bei all der Begeisterung über dieses neu geschaffene Stück „Natur aus zweiter Hand” beinahe mitten in der Stadt gerät oft völlig in Vergessenheit, dass die Isar zwischen Grünwald und Garching viel mehr, teilweise Unbekanntes, zu bieten hat. Selbst mancher München-Kenner wird sich beim Anblick alter Fotos von einem Kurbad namens Bad Brunnthal im heutigen Bogenhausen, von Fontänen in der Großen Isar an der heutigen Steinsdorfstraße, von einer Feuerwerksinsel oder von einem Industriegebiet am Auer Mühlbach die Augen reiben. Er wird sich wundern, wieso er noch nie was gehört hat von dem weitgehend vergessenen Michael Georg Conrad und seinem Roman „Was die Isar rauscht” oder von dem aus München geflohenen Künstler Carl Dieffenbach und seiner Kommune in Höllriegelskreuth. Aktuelle Fotos werden ihn dazu ermuntern, einmal Kleinvenedig am Auer Mühlbach aufzusuchen …

Patrick Lange, Fahrradpendler

Geschäftsführer der Südkino Filmproduktion GmbH,  verheiratet, 1 Kind Herr Lange, was verbindet Sie mit der Isar? Vor ein paar Jahren bin ich von München mit meiner Familie aufs Land raus gezogen, nach Icking. Wir hatten das Gefühl, dass es an der Zeit war, und unsere Tochter sollte „draußen“ eingeschult werden. Ich bin in München geboren und hab dort in vielen Wohnungen gelebt, aber bei der Wahl des Viertels hab ich schon immer geschaut, dass ich nah an der Isar wohne. Das war mir als Bewegungsmensch schon immer ein wichtiges Kriterium. Es ist ja egal, in welche Richtung und wieviele Brücken man abläuft- das ergibt immer eine schöne Laufstrecke. Jetzt bin ich mit meiner Familie wieder an der Isar gelandet, nur eben ein Stück weiter flussaufwärts im Isartal. Das ist schon auch ein sehr schöner Abschnitt der Isar, und ich freu mich sehr, dort zu leben. Zum Glück hatte mir ein Freund, der ein ziemlich extremer Sportler und ein Berufs-Radlpendler ist, den Tipp gegeben, bei der Wahl des neuen Wohnorts zu berücksichtigen, dass ich den Radius …

Dr. Sebastian Hanfland, Geschäftsführer Landesfischereiverband Bayern

Begleitwort zur zweiten Ausgabe 2017: Interview: Welche frühen persönlichen Erinnerungen bringen Sie mit der Münchner Isar in Verbindung? In den 70ger Jahren war ich mit meinen Eltern oft an der südlichen Isar bei Grünwald, habe Kleinfischarten wie Elritzen und Schmerlen mit der Hand oder der Flasche gefangen und die Nasenschwärme bewundert. Später habe ich die großen Schulen von Äschen beim Steigen beobachtet – so nennt man es wenn Fische die Oberfläche beim Fressen durchbrechen. Es sah aus als ob es regnete. Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Zeit als Jugendlicher an der Isar beim Baden, an die Isarfeste am Flaucher und der Holzbrücke bei der Emmeramsmühle. Damals waren Lagerfeuer noch erlaubt. Es gab wesentlich mehr Fische, weniger Müll und kaum Glasscherben. Angeln durfte ich damals leider noch nicht in der Isar. Trotzdem hänge ich dieser Zeit zugegebener Maßen nach. Was reizt Sie am Fischen an der Isar? Fischen ist für mich kein bloßes Hobby sondern eine richtige Leidenschaft. Der Fischereiverein, der die Isar von Grünwald bis Erching bewirtschaftet, hatte stets großen Andrang. Auf einen …

Grillen und Ballern am Flaucher

Liebe Isarfreunde, der Sommer ist im vollem Gange und damit auch die große Zeit an der Isar und mit der Isar. Seit der Beendigung der Renaturierung im Jahre 2011 ist die Isar der Hotspot in unserer Stadt. An jedem sonnigen Tag bevölkern Tausende von Erholungsuchenden und Feierlustigen die Isarufer. Allein schon die physische Anwesenheit hinterlässt Spuren: Verdichtung der Böden, niedergetrampelte Blumenwiesen, gestörte Ruhebereiche von Fischen und Landtieren… ..Ja, wir leben in einer Großstadt und da muß man Abstriche machen, werden jetzt viele denken und das stimmt natürlich. Großstädte brauchen Grünzonen, welche auch für die Menschen dort zugänglich sind. Der Bereich entlang der Isar ist eine solche Grünzone – aber gleichzeitig ist dieser Bereich auch ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet. Teilweise ist es auch als FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) ausgewiesen, welches noch höhere Schutzanforderungen definiert. Glücklicherweise ist der Zugang und die Nutzung trotzdem erlaubt. Dafür sollten wir dankbar sein. Ein großer Teil der Isarbesucher (ca. 80%) weiß dies auch zu schätzen und verhält sich entsprechend. Leider denken nicht alle so. Geht man morgens gegen 6 Uhr, vor der Müllreinigung, …

Flusserlebnis Isar – der Name ist Programm!

Ein Beitrag von Staatsministerin Ulrike Scharf Kaum ein Fluss ist so eng mit der bayerischen Geschichte verbunden wie die Isar: Sie ist und bleibt der Fluss der Bayern. Seit jeher galt sie als reißend, wild und gefährlich. Kein Wunder, konnten doch ihre Hochwässer schnell und unerwartet Zerstörung und Leid über die Bevölkerung bringen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Teile der Isar daher vor allem zum Schutz vor Hochwasser, aber auch zur Land- und Energiegewinnung befestigt, begradigt, eingedämmt und letztlich in eine Kette von Stauseen gezwängt. Eine Entwicklung, die der Mensch damals als Ausdruck besonderer Modernität begriff. Heutzutage dagegen schätzt man natürliche Gewässerlandschaften. Uferwege und Auwäl-der bieten dem Menschen Erholung und Freizeitmöglichkeiten. Dem entspricht auch ein neues Verhältnis zur Isar: Nach jahrelangen Bemühungen zeigt sich die „Reißende“ heute an der Oberen und Mittleren Isar und durch den Isar-Plan auch in München vielfach renaturiert und durchgängig gestaltet. Bis 2021 soll die Isar vom Sylvensteinspeicher bis zur Mündung bei Deggendorf für Fische wieder durchwanderbar werden. Auch die Wasserqualität verbesserte sich in den letzten Jahren entscheidend. Ab 2000 …

Die Isar: Zu sauber?

Saubere Isar? „ … wäscht nicht nur sauber, sondern rein”, so lautete der Werbespruch für ein bekanntes Waschmittel. Auf die Isar angewendet: Ist ihr Wasser nur sauber oder auch rein? Dass das Wasser eines Flusses, der durch besiedeltes Gebiet geflossen ist, keine Trinkwasserqualität besitzen kann, leuchtet ein. Mit Güteklasse II gilt die Isar als „mäßig belastet” und ist damit zum Baden, nicht aber als Trinkwasser, bedenkenlos geeignet. Das wurde vor allem durch die technische Aufrüstung der Kläranlagen am Oberlauf durch UV-Desinfektion erreicht. Einer Steigerung der Wasserqualität stehen neben den Einschwemmungen aus der Landwirtschaft auch die Fäkalien der domestizierten Wasservögel entgegen. Dass man das meist kristallklare Wasser dennoch nicht als rein bezeichnen kann, liegt auch an dem unsichtbar gelösten Chemikalien-Cocktail aus Industrie und Haushalten – z.B. Medikamentenrückstände –, der unsere Kläranlagen ungefiltert passiert. Bei Messungen hat man allerdings nirgends gesundheitsgefährdende Schadstoffkonzentrationen gefunden. Doch welchen Einfluss hat die Millionenstadt selbst auf das Isarwasser? Vielleicht sind Ihnen bei einem Spaziergang am Fluss schon einmal gemauerte Auslässe in der Uferböschung aufgefallen, denen oft unangenehme Gerüche nach Kanalisation entströmen. 23 …

Die Flößer kommen

Eine Führung mit Helga Lauterbach Es zählt zu den Attraktionen der Stadt, wenn sich von Mai bis September Münchens einzige Floßlände wieder mit Leben füllt. Waren es früher vor allem Transportflöße die hier anlegten, so sind es heute die beliebten Ausflugsflöße, die magisch Münchner und Touristen gleichermaßen in ihren Bann ziehen. Das Einfahren der Flöße im Floßkanal, das Anländen, wie der allgemeine Ländbetrieb, das spektakuläre Zerlegen der 18 m langen Flöße mittels Kran und Greiferzange sowie das Aufladen der Floßstämme auf die Langholztransporter zum Rücktransport nach Wolfratshausen zeugen höchst lebendig vom jahrhundertealten Handwerk der Flößerei. Mehr über die Geschichte der Flößerei und die Bedeutung der Isar als Wasserstraße wird auf der Führung vermittelt, die von der Floßlände zum Isar-Werkkanal bis zur offenen Isar und weiter zum Flößerdenkmal in Hinterbrühl führt. Dauer der Führung ca. 2 Stunden In der ehemaligen Flößergaststätte Hinterbrühl besteht die Möglichkeit zur Einkehr und zur Teilnahme am geselligen Mitgliederstammtisch des Flößer-Kulturvereins München-Thalkirchen e.V. Seit 2014 ist die Flößerei als immaterielles Kulturerbe in die Liste der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. aufgenommen mit dem Logo …

Unterführung Karl-Müller-Weg unter der Ludwigsbrücke

Müller´sches Volksbad und Muffathalle stehen auf einer Halbinsel zwischen Kleiner Isar und Auer Mühlbach. Weil sich hier im 19. Jahrhundert ein städtischer Kalkofen befand, heißt sie noch heute Kalkofeninsel. Erschlossen wird sie durch den Karl-Müller-Weg, benannt nach dem Ingenieur Karl Müller, der den Bau des Volksbades durch eine Schenkung ermöglichte. Der Weg endet im Süden an einer Unterführung unter der äußeren Ludwigsbrücke. Hinter Graffiti links vom Tunneleingang verbirgt sich eine Tür, die einst in eine öffentliche Toilettenanlage führte. Demnächst soll hier eine Kneipe eröffnet werden. Auf der anderen Seite des Tunnels erwartet einen die Bronzeskulptur eines Mädchens, das träumerisch in den Himmel schaut und darüber nachdenkt, ob eine Toilette nicht wichtiger wäre.

Vater-Rhein-Brunnen

Rund um den Vater-Rhein-Brunnen, den die Straßburger nach dem ersten Weltkrieg nach München auf eine Isarinsel abgeschoben haben, genießt man im Winter Ruhe und Beschaulichkeit. Im Sommer wird dieser nördliche Teil der Museumsinsel zum so genannten „Kulturstrand”, einer Partyzone, um deren Gestaltung und gastronomische Nutzung verschiedene Betreiber streiten.

Auf der Insel

Auf einem Wehrsteg mit zehn Schleusentoren zwischen den beiden Isararmen gelangt man von der Praterinsel unter überhängenden Kastanien auf einer Promenade an der Großen Isar auf die Museumsinsel. Auch wenn keine Ruderboote mehr hier auf dem aufgestauten Fluss schaukeln wie im 19. Jahrhundert – für Romantik sorgen auch heute noch ein gusseisernes Geländer aus vergangenen Zeiten und die Lichtreflexe der Straßenlaternen von Steinsdorfstraße und innerer Ludwigsbrücke. Bei einem abendlichen Winterspaziergang, wenn der „Kulturstrand” Pause macht, könnte man leicht vergessen, dass man nur wenige hundert Meter vom Zentrum einer Millionenstadt entfernt ist.

Unterführung am Maria-Einsiedel-Bach

Geht man von der U-Bahn-Station Thalkirchen auf den Tierpark zu, dann überquert man zuerst den Maria-Einsiedel-Bach, dann auf einer hölzernen Brückenkonstruktion den Werkkanal und schließlich die Isar selbst. Auf dem Bild sieht man den Rad- und Fußweg, der unter der Straße am Maria-Einsiedel-Bach entlang führt. Auf ihm sieht man schon nach 200 Metern, vorbei an einer neuen Wohnanlage namens „Isargärten”, links das gleichnamige Bad und anschließend das neu bebaute Gelände des ehemaligen Isartalbahnhofs. (Foto: © 09.10.2015 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

Mit dem Radl an der Isar unterwegs

Wem gehört wohl das verlassene Fahrrad am Geländer des Isarkanals? Vielleicht ist es ja dem legendären „Gänse-Hans” seins, der eine Gans in einer Kiste auf dem Gepäckträger nicht nur an der Isar spazieren führte, sondern der ihr auch den Betrieb auf dem Viktualienmarkt zeigte, wo ihre gerupften Artgenossinnen zum Kauf angeboten werden. Ihr Schicksal blieb ihr durch ihn erspart. (Foto: © 17.06.2015 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

Graffiti an der Isar

Fährt man auf dem Isarradweg an der Isar entlang, dann muss man an den Brücken der Ausfallstraßen diese nicht überqueren, sondern wird in tunnelartigen Unterführungen unter ihnen hindurch geleitet. Seit dem Aufkommen der Graffiti-Kunst sind diese nicht mehr öde Betonröhren, sondern Raum für stets wechselnde „Kunstausstellungen” mit verschiedenen Beleuchtungskonzepten. Auf dem Bild: Die Unterführung an der östlichen Seite der Reichenbachbrücke. (Foto: © 02.10.2014 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

„München leuchtet“

Willkommen beim neuen Online-Magazin ISAR SICHT, dem Magazin für Stadt, Land und Leute. „München leuchtet!” Hier wird der Werbeslogan der Stadt nachvollziehbar. Wie Sterne funkeln die Straßenlaternen über der Brücke und dem glühenden Fluss und weisen den Weg von der ehemaligen Vorstadt Au ins schicke Gärtnerplatzviertel. Selbst das Moos auf der Uferbalustrade an der Reichenbachbrücke schimmert im Licht der Brückenbeleuchtung. Gewidmet Stefan Christl 03.05.1965 – 16.10.2014 (Foto: © 29.09.2014 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)