Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bayern

Familie Hartl – Hofladen und Landwirtschaft

Frau Hartl, vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen mit uns ein Interview zu führen. Jeden Tag gibt es auf Grund des Coronaviruses im hohen Tempo viele neue Gegebenheiten, auf die man sich einstellen muss. Wie ist die Situation bei Ihnen zur Zeit auf dem Feld und im Hofladen, auf was müssen Sie sich noch einstellen? Die Kartoffeln haben wir bereits gelegt, allerdings machen wir das immer nur mit der Familie. Erst zur Ernte sind wir auf ein oder zwei Helfer angewiesen. Aber bis zur Ernte ist ja noch ein bisschen hin, bis dahin ist die Situation hoffentlich wieder normal. Auch der Hofladen ist familiär organisiert: Mein Mann, die Oma oder ich bedienen die Kunden. An dieser Situation wird sich wohl auch so schnell nichts ändern, denn als Lebensmittelbetrieb dürfen wir ja zum Glück geöffnet haben. Wir haben noch 80 Jungbullen im Stall. Das ist das einzige, was wir zur Zeit ordentlich zu spüren bekommen: Da die Gastronomie nicht geöffnet hat, wird weniger regionales Fleisch nachgefragt und der Fleischpreis geht immer noch weiter in den …

Erfolgreicher Fliegenfischer

Die Äsche gehört zur Familie der lachsartigen Fische, der so genannten Salmoniden. Sie ist auf sauberes Wasser angewiesen. In der Isar ist sie trotz der hohen Wasserqualität (Güteklasse II) nur noch selten anzutreffen. Die Gründe dafür werden kontrovers diskutiert, wobei fischfressende Vögel wie Kormoran und Gänsesäger unbestritten eine Rolle spielen. Bei den Isarfischern ist sie deshalb ganzjährig geschützt. Sie wird fast ausschließlich mit der künstlichen Fliege gefangen – eine Methode, bei der der Fisch ohne nennenswerte Verletzung wieder zurückgesetzt werden kann, zumal immer mehr Fliegenfischer Haken ohne Widerhaken verwenden. (Foto: Daniel Göz)

Claudia Stamm, mut in bayern

Abgeordnete im Bayerischen Landtag und Vorsitzende der Partei mut. Frau Stamm, was verbindet Sie mit der Isar? Ich liebe die Isar, war schon als Jugendliche sehr oft in München, meist in der Nähe des Flusses. Oft bin ich auch einfach nur an der Isar gelegen. Es gab mal jemand, der zu mir gesagt hat, in München teilen sich die Menschen in diesseits oder jenseits der Isar ein. Für mich stimmt das eindeutig. Ich halte mich bei allem – Arbeit und auch, wenn ich ausnahmsweise mal privat unterwegs bin, auf der Seite des Maximilianeums auf.   Welche Vorteile bringt der Fluss für die Stadt München und ihr Umland und wie lassen sich diese schützen? Was wäre mutig? München verdankt dem Fluss seine Gründung, weniger weil Heinrich der Löwe die berühmte Brücke am Gasteig errichten ließ, um Zoll von den Salzhändlern zu kassieren, sondern weil Mönche aus dem Kloster Schäftlarn flussabwärts eine „Filiale“ des Klosters errichteten. Wahrscheinlich, weil es einfach schöner und praktischer ist an einem Fluss zu leben. Und genauso ist das Verhältnis der Münchener bis heute …