Allgemein, Kunst & Kultur

Was brauchen Kunst und Kultur in München?

OB-Kandidat*innen-Diskussion am Montag, 3. Februar 2020 um 19:30 Uhr: Ort ist das Utopia in der Heßstraße 132 in München

von Redaktion VDMK (Verband der Münchener Kulturveranstalter e.V.)

Der Verband der Münchener Kulturveranstalter e.V. vertritt seit 1996 die Interessen von über 70 Münchener Kulturanbietern im Schwerpunkt aus dem Konzert-, Club- und Agenturbereich.

Zusammen mit dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V. (BBK) mit mehr als 1000 Mitgliedern brennt uns der immer eingeschränktere Freiraum für Kunst und Kultur im Angesicht einer rasanten Stadtentwicklung stark unter den Nägeln.

Aus unserer Sicht, von BBK wie VDMK, wird die Kommunalwahl am 15. März 2020 hier wichtige Weichenstellungen eröffnen. Welche Stadtratsliste steht für welche Inhalte? Dazu laden wir alle Gruppen ein, die wichtigsten fünf Maßnahmen und Initiativen für die kommende Periode 2020-2026 Position zu beziehen. Angemessen diskutieren lässt sich dies nicht in einem Kreis von über einem Dutzend Vertretern/innen. Wir konzentrieren uns entsprechend zu einem Live-Austausch auf die Spitzen – diejenigen, die Kraft Amt und den hinter ihnen stehenden voraussichtlichen Gruppenstärken maßgeblichen Einfluss auf die Weiterentwicklung der Landeshauptstadt haben werden.

Entsprechend haben wir OB Dieter Reiter, Listenführer der SPD zusammen mit den beiden Mitbewerberinnen, Kristina Frank für die CSU und Katrin Habenschaden für die Grünen, zu einem Gespräch unter der Moderation von Susanne Hermanski (SZ-Kultur) zur Weiterentwicklung von Kunst und Kultur eingeladen.

Einleitend wird Christos Chantzaras als Architekt ein Impulsreferat zu „Make Munich Weird“ halten. Im Mittelpunkt steht die Notwendigkeit, für Künstler*innen wie Kulturvermittler Räume und Mittel für Kreativität und Innovationen in der Stadt zu bieten.

Wir laden Sie herzlich ein, am Montag, 3. Februar, 19.30 Uhr als Gast, dabei zu ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten zur Planung, falls Sie dabei sein möchten, um eine Rückmeldung bis 24. Januar, um den Platz einschätzen zu können.

Für den Themenbereich Kunst und Kultur dürfte diese Abendveranstaltung zur Kommunalwahl ein herausragendes Ereignis vor dem 15. März sein, wozu wir auch unter Kulturvereinen werben und die Öffentlichkeit einladen.

Geben Sie den Termin gerne im Bekanntenkreis weiter.

Vom Ablauf des Abends her wird nach Begrüßungen durch die VDMK- und BBK-Vorsitzenden David Süß und Corbinian Böhm ein etwa 10-minütiger Impulsbeitrag von Christos Chantzaras zur Zukunftsfähigkeit unserer Stadt unter dem Gesichtspunkt der dazu nötigen Räume für Kreativität und für Innovationen inspirieren. Hier ein Bericht der SZ zur nicht nur von Christos Chantzaras postulierten nötigen „Weirdness“.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-tu-zwischennutzung-kunst-kultur-1.4540726

Der Hauptteil ist dem ausgiebigen Podiumsgespräch der drei OB-KandidatInnen gewidmet.

Anschließend ist noch die Einbeziehung für Fragemöglichkeiten aus dem Publikum angedacht.

Beim Podiumsgespräch werden wir auch die Standpunkte aller zum Stadtrat kandidierenden Listen/Parteien zu Kunst und Kultur mit einbeziehen. Hierzu haben wir bei den bislang bekannten 14 antretenden Gruppen deren fünf wichtigste Maßnahmen und Initiativen für die kommende Periode 2020-2026 erfragt, die diese im Stadtrat umsetzen würden, hätten sie dazu in einer Mehrheitsbildung die Möglichkeit.

Dadurch wollen wir auch Gemeinsamkeiten herausarbeiten, die zur Weiterentwicklung für Kunst und Kultur in der Landeshauptstadt nicht nur wünschenswert, sondern machbar erscheinen. Wir freuen uns sehr über das dazu vertiefende Gespräch mit OB Reiter, Frau Frank und Frau Habenschaden.

Da der Zuspruch groß ist, bitte frühzeitig kommen, um einen Sitzplatz zu erhalten. Reservierungen können wir leider nicht praktizieren.

Mit freundlichen Grüßen

David Süß, Vorstandsvorsitzender VDMK

Corbinian Böhm, Vorsitzender BBK

Mit #EXIST machen Kunst- und Kulturschaffende auf die Raumnot für zeitgenössische Kunst aller Sparten aufmerksam. Die Lage ist ernst, Künstler wandern heute ab, die Kultur von morgen ist gefährdet.
Wir fordern die Gesellschaft und die Politik auf, die kulturelle Entwicklung nachhaltig zu denken und zu planen.

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