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FCB: Rot gegen Rassismus

GEGEN HASS & AUSGRENZUNG – Eine Aktion des FC Bayern München

➙ Der FC Bayern startete am Donnerstag, den 5. März 2020 seine Aktion „Rot gegen Rassismus“. Damit soll ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Beleidigungen und Intoleranz gesetzt werden.

 

Präsident Herbert Hainer: „Wir wollen mit unserer Aktion Haltung gegen Hass, Hetze und jede Art von Gewalt zeigen. Rassismus ist mit die schlimmste Form der Diskriminierung und hat in unserer Welt keinen Platz. Fußball muss Freude machen. Dafür steht der FC Bayern – genauso wie für die Werte Toleranz, Respekt und Vielfalt.“

 

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: „In den vergangenen Wochen ist es in den Stadien der Bundesliga zu Vorfällen gekommen, die uns allen nicht gefallen können. Insbesondere die sich häufenden Fälle von Rassismus bereiten uns große Sorge. Deshalb zeigen wir dem Rassismus die Rote Karte. Mit unserer lange geplanten Aktion ‚Rot gegen Rassismus‘ wollen wir dazu beitragen, dass unsere Stadionkultur, um die man uns in ganz Europa beneidet, wieder von Vernunft und Menschlichkeit bestimmt wird.“

Spielerinnen und Spieler aus Fußball und Basketball beziehen neben den Klubverantwortlichen mit persönlichen Stellungnahmen Position.

 

„Ich fühle mich wohl in meiner Haut“, sagt Serge Gnabry.

 

Alphonso Davies erklärt mit Blick auf seinen Lebensweg vom Flüchtlingsbaby zum Bayern-Profi: „Ich weiß, Fußball kennt keine Grenzen.“

 

Oliver Kahn berichtet, er könne sich gut in Menschen hineinversetzen, die angefeindet werden: „Das ist ein Gefühl der Abwertung, Erniedrigung und Ausgrenzung.“

Uli Hoeneß warnt davor, dass es in Deutschland „noch immer Leute gibt, die die Nazi-Zeit bagatellisieren“.

 

Joshua Kimmich stellt klar: „Rassismus geht uns alle an. Deutschland kann multikulturell. Deutschland ist multikulturell.“

 

Thiago: „Demokratie bedeutet Toleranz –
Ich habe in meinem Leben leider schon viele Male Rassismus erlebt – und nie verstanden. Ich frage diese Menschen: Warum denkst du so? Ich denke nicht so. Ich lebe nicht so. Man muss Respekt haben. Rassismus macht mich wütend und traurig. Demokratie bedeutet, dass man Toleranz lebt und zusammensteht. Es geht darum, niemanden auszugrenzen. Sondern jeden an unserer Welt teilhaben zu lassen.“

 

Lina Magull: „Ich empfinde Neues als bereichernd –
Ich spiele nun seit acht Jahren professionell Fußball und habe schon Kolleginnen aus vielen verschiedenen Nationen kennengelernt. Neues empfinde ich als bereichernd. Es sollte heute selbstverständlich sein, jeden Menschen so zu akzeptieren, wie er ist. Es gibt keine Unterschiede. Es ist ein Miteinander, kein Gegeneinander. Nur so kann die Welt funktionieren. Dass in Deutschland Rassismus aufkommt, ist mir unerklärlich. Es ist auch nur eine Minderheit – aber wenn sie sich durch Lautstärke Gehör verschafft, muss man antworten. Manche verstecken sich in größeren Gruppen oder in der Anonymität des Internets. Aber die Mehrheit der Deutschen denkt anders. Jeder Einzelne sollte das zeigen.“

 

Die T-Shirts „Rot gegen Rassismus“ sind ab sofort im Online-Shop des FC Bayern für 15 Euro erhältlich. Der komplette Erlös wird an soziale Einrichtungen gehen, die sich für Vielfalt und Toleranz engagieren.

 


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Was sagen Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Lineth Beerensteyn, Karl-Heinz Rummenigge, Thomas Müller, Alphonso Davies, Thiago, Serge Gnabry, Niklas Süle, Hasan Salihamidžić, Leon Goretzka, Danilo Barthel, Herbert Hainer, Alex King, Lina Magull, Oliver Kahn und Uli Hoeneß?

Rot gegen Rassismus – 17 emotionale Bayern-Statements – hier lesen

(Quelle: FC Bayern München, Fotos Fritz Beck)

 


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