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Das Oktoberfest – ein weltweites Phänomen

Ein Beitrag von Luitpold Prinz von Bayern. Selbst in den entlegensten Orten der Welt feiert die Deutsche Community „Oktoberfeste“, meist als eine Art pseudobayerischer Karneval in chinesischen, etwas zu engen Dirndln und Lederhosen, mit viel Bier und vor allem stehend auf Tischen und Bänken. Was ist das Oktoberfest? – Ein Pendant zum Fasching, also ein Sommeraustreiber? Ein ausgelassenes Erntedankfest? Oder wird vielleicht das Bier heiliggesprochen? Nein, eigentlich hatte das Oktoberfest einen völlig anderen Hintergrund: Die Hochzeit des Bayerischen Kronprinzen Ludwig mit Therese von Sachsen-Hildburghausen wurde zum Anlass genommen, ein nationales Fest abzuhalten. Bayern war nach den napoleonischen Kriegen in neuen Grenzen. Franken und Schwaben mussten im wiedervereinigten Bayern/Pfalz integriert werden, daher war gemeinsames Feiern mit dem zukünftigen Herrscher (König Ludwig I) ein perfekter Anlass. Es wurde ein großes Pferderennen auf der großen Wiese, nach der Braut „Theresienwiese“ genannt, abgehalten. Auf zeitgenössischen Bildern ist gut zu erkennen, dass einzig das Brautpaar mit einer kleinen Gruppe in einem Zelt am Start und Ziel dieses Rennens untergebracht waren. Die Bürger standen rund um den Rennplatz und der Schwantalerhöhe. …

weiße Winter – blaue Isar – grüner Strom

Editorial – Ausgabe 01.2017: Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Freunde der Isar, unter dem Motto „weiße Winter, blaue Isar und grüner Strom“ möchte ich Sie auf die zweite Ausgabe der ISAR SICHT, dem Magazin für Stadt, Land und Leute einstimmen. Wenn es schneit, wird es auch in der Großstadt etwas leiser. Autolärm ist gedämpfter und die eigene Sicht manchmal eingeschränkt. Münchener Stadtteile am Fluss, wie einige meiner persönlichen Lieblingsplätze, „Auf der Insel“ oder „Am Flaucher“ lassen sich so immer wieder neu entdecken. Mit dem Rad zog es mich auch bei kälteren Temperaturen an die Isar. Die hierbei entstandenen winterlichen Fotografien mit interessanten Bildunterschriften von Peter Klimesch laden ein, durch diese Ausgabe zu klicken. In den Monaten des Jahreswechsels verbrauchen wir in unseren Haushalten mehr Energie. Heute für viele selbstverständlich und eine Notwendigkeit. Selbst der Weg vom Bett mit dem Nachttischlämpchen zum Kühlschrank ist ohne Strom kaum vorstellbar. Jeder (ver)braucht Strom! Es gilt, immer neue Möglichkeiten und brauchbare Alternativen zu verfolgen. Daher freue ich mich sehr über das Begleitwort der Referentin für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt …

Jahresausgabe 2016 – Licht

Wenn es Nacht wird an der Isar: „Am Abend, wenn in München die künstlichen Lichter angehen, erwacht die Stadt zu einem anderen Leben“, sagt Stephan Paul Stuemer. Die Dämmerung und die Nacht sind seine Lieblingszeiten. Der Münchner Fotograf, 2005 bei den „Foto-Oscars“ IPA in Los Angeles ausgezeichnet, ist nun seit drei Jahren an der Isar unterwegs, um neue Perspektiven zu entdecken. Faszination Licht: Was bedeutet künstliche Beleuchtung für den Menschen in der Stadt. Lichter entlang des Flusses, auf Brücken, am Ufer, auf Straßen und Plätzen. Design, Orientierung und Sicherheit – ein Begleitwort vom 2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München Josef Schmid. Blick von der Mariannenbrücke nach Süden Lichtreflexe von drei Seiten bringen die aufgestaute Große Isar – im 19.Jahrhundert noch Übungsgelände für den Münchner Ruderclub – zum Leuchten. Im Hintergrund die innere Ludwigsbrücke mit dem Deutschen Museum, links der Wehrsteg, der die nördliche Museumsinsel mit der Praterinsel verbindet – ganz links der Turm des Volksbads –, rechts die Allee an der Steinsdorfstraße. (Foto: © 30.07.2014 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)