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Unterführung Karl-Müller-Weg unter der Ludwigsbrücke

Müller´sches Volksbad und Muffathalle stehen auf einer Halbinsel zwischen Kleiner Isar und Auer Mühlbach. Weil sich hier im 19. Jahrhundert ein städtischer Kalkofen befand, heißt sie noch heute Kalkofeninsel. Erschlossen wird sie durch den Karl-Müller-Weg, benannt nach dem Ingenieur Karl Müller, der den Bau des Volksbades durch eine Schenkung ermöglichte. Der Weg endet im Süden an einer Unterführung unter der äußeren Ludwigsbrücke. Hinter Graffiti links vom Tunneleingang verbirgt sich eine Tür, die einst in eine öffentliche Toilettenanlage führte. Demnächst soll hier eine Kneipe eröffnet werden. Auf der anderen Seite des Tunnels erwartet einen die Bronzeskulptur eines Mädchens, das träumerisch in den Himmel schaut und darüber nachdenkt, ob eine Toilette nicht wichtiger wäre.

Vater-Rhein-Brunnen

Rund um den Vater-Rhein-Brunnen, den die Straßburger nach dem ersten Weltkrieg nach München auf eine Isarinsel abgeschoben haben, genießt man im Winter Ruhe und Beschaulichkeit. Im Sommer wird dieser nördliche Teil der Museumsinsel zum so genannten „Kulturstrand”, einer Partyzone, um deren Gestaltung und gastronomische Nutzung verschiedene Betreiber streiten.

Auf der Insel

Auf einem Wehrsteg mit zehn Schleusentoren zwischen den beiden Isararmen gelangt man von der Praterinsel unter überhängenden Kastanien auf einer Promenade an der Großen Isar auf die Museumsinsel. Auch wenn keine Ruderboote mehr hier auf dem aufgestauten Fluss schaukeln wie im 19. Jahrhundert – für Romantik sorgen auch heute noch ein gusseisernes Geländer aus vergangenen Zeiten und die Lichtreflexe der Straßenlaternen von Steinsdorfstraße und innerer Ludwigsbrücke. Bei einem abendlichen Winterspaziergang, wenn der „Kulturstrand” Pause macht, könnte man leicht vergessen, dass man nur wenige hundert Meter vom Zentrum einer Millionenstadt entfernt ist.

Friedensengel

„Keine Sorge” scheint der Friedensengel in der Unterführung der Prinzregentenbrücke (Luitpoldbrücke) zu sagen, „am Ende des Dunkels siehst du zwar noch kein Licht, aber schon bald erhellen wieder Laternen einen besonders schönen Wegabschnitt durch die Maximiliansanlagen, vorbei am düsteren Achtersee, auf dem sich tagsüber immer einige exotische Mandarinenten tummeln. Vorher kannst du dir noch wie in einer Galerie beleuchtete Graffiti ansehen.” (Foto: © 24.10.2015 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.) — Im Netz gefunden:

Texturgradient – Thalkirchner Brücke

Was durch die beiden Laternenreihen auf den ersten Blick an eine Einflugschneise erinnert, ist die Thalkirchner Brücke, auf der an Wochenenden Besucherscharen vom U-Bahnhof Thalkirchen zum Tierpark strömen. Nachts ist sie meist menschenleer, was dem Fotografen die nötige lange Belichtungszeit ermöglichte. Die bis auf die Verbindungsteile ganz aus Holz gefertigte Brücke, ein echtes Unikat, ersetzt seit 1991 einen älteren Brückenbau. (Foto: © 09.10.2015 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

Blick auf die Isar und Häuser der Widenmayerstraße

Hohe Kaimauern schützen seit Ende des 19. Jahrhunderts die prächtigen Gründerzeitfassaden der Widenmayerstraße in München vor dem Hochwasser der Großen Isar. Heute bildet vor allem der Autoverkehr auf der Isarparallele eine Barriere zwischen ihr und der Stadt. Doch abends verbinden die Reflexe der Straßenbeleuchtung Straße und Fluss. Im Hintergrund die Maximiliansbrücke und dahinter der Turm des Müller´schen Volksbades und der Kamin des Muffatwerks. (Foto: © 24.10.2015 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

Die Leuchte „Hochleite“

Vermutlich nach der Hochleite, einem schattigen Weg am östlichen Hochufer der Isar zwischen Tierpark und Grünwald, hat man die Ufo-artigen Straßenlaternen benannt, die heute als Modell „Hochleite” die meisten städtischen Grünanlagen in geheimnisvolles Licht tauchen. Auf dem Bild schafft eine solche Leuchte am stadtseitigen Radweg an der Reichenbachbrücke zwischen all dem Beton eine beinahe intime Insel mit einem kleinen Erker über dem Fluss. Im Hintergrund hell erleuchtete Nachkriegsfassaden an der Erhardtstraße. (Foto: © 10.11.2015 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

Lieblingsplatz an der Isar

Von der äußeren Maximiliansbrücke blickt seit 1905 die Göttin Pallas Athene nach Süden in Richtung Stadt. Vom Maximilianeum, das man sich oben über dem Ende des linken Brückenbogens vorzustellen hat, führt sie in zwei Bögen auf die Praterinsel. Die Bäume rechts im Bild gehören zur Schwindinsel, dem durch die Fortsetzung der Brücke abgetrennten nördlichen Teil der Praterinsel. Ihr Name geht auf den romantischen Maler Moritz von Schwind zurück. Sein Denkmal auf der Insel existiert zwar nicht mehr, doch ein romantisches Plätzchen ist die Insel noch immer. (Foto: © 20.10.2014 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

Über die Isar zur Au gschaut

Die Lichter der Auer Uferpromenade, hinter der der Turm der Maria-Hilf-Kirche hervorlugt, senden einen silbrigen Gruß ins Gärtnerplatzviertel am gegenüberliegenden Ufer. Kurz vor der Reichenbachbrücke, deren Leuchten an Drahtseilen pendeln und mit ihrem rötlich-gelben Licht einen zusätzlichen Farbakzent setzen, hat sich der Fluss in zwei Arme geteilt: Große und Kleine Isar. Erst nach der Museums- und Praterinsel, am nördlichen Ende der Schwindinsel, kommen sie wieder zusammen. (Foto: © 09.11.2015 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

Unterführung am Maria-Einsiedel-Bach

Geht man von der U-Bahn-Station Thalkirchen auf den Tierpark zu, dann überquert man zuerst den Maria-Einsiedel-Bach, dann auf einer hölzernen Brückenkonstruktion den Werkkanal und schließlich die Isar selbst. Auf dem Bild sieht man den Rad- und Fußweg, der unter der Straße am Maria-Einsiedel-Bach entlang führt. Auf ihm sieht man schon nach 200 Metern, vorbei an einer neuen Wohnanlage namens „Isargärten”, links das gleichnamige Bad und anschließend das neu bebaute Gelände des ehemaligen Isartalbahnhofs. (Foto: © 09.10.2015 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

Mit dem Radl an der Isar unterwegs

Wem gehört wohl das verlassene Fahrrad am Geländer des Isarkanals? Vielleicht ist es ja dem legendären „Gänse-Hans” seins, der eine Gans in einer Kiste auf dem Gepäckträger nicht nur an der Isar spazieren führte, sondern der ihr auch den Betrieb auf dem Viktualienmarkt zeigte, wo ihre gerupften Artgenossinnen zum Kauf angeboten werden. Ihr Schicksal blieb ihr durch ihn erspart. (Foto: © 17.06.2015 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

Graffiti an der Isar

Fährt man auf dem Isarradweg an der Isar entlang, dann muss man an den Brücken der Ausfallstraßen diese nicht überqueren, sondern wird in tunnelartigen Unterführungen unter ihnen hindurch geleitet. Seit dem Aufkommen der Graffiti-Kunst sind diese nicht mehr öde Betonröhren, sondern Raum für stets wechselnde „Kunstausstellungen” mit verschiedenen Beleuchtungskonzepten. Auf dem Bild: Die Unterführung an der östlichen Seite der Reichenbachbrücke. (Foto: © 02.10.2014 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)