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Bilder aus der alten Au

Die Lilienstraße vor 100 Jahren in Bild und Text Autor: Peter Klimesch Der neue Band in der Reihe „Bilder aus der alten Au” mit über 100 meist ganzseitigen Fotos, Plänen und Abbildungen auf 204 Seiten ist in einer überarbeiteten und erweiterten Fassung im Mai 2020 erschienen. Kommentiert wird der Bildband durch Begleittexte mit zeitgenössischem Aktenmaterial der Lokalbaukommission, durch Daten aus alten Adressbüchern mit vergessenen Berufsbezeichnungen, durch Erinnerungen verstorbener Bewohner. Es entsteht das Bild einer lebendigen Vorstadtstraße zwischen Isar und Auer Mühlbach, mit Herbergs- und Bürgerhäusern, mit Wirtshäusern, Brauereien und Fabrikbetrieben – mit Bewohnern, die dort wohnten und ihrer Arbeit nachgingen. Bilder zeigen aber auch den Verlust einer nicht immer heilen Welt, die Zerstörung durch den Bombenhagel des 2. Weltkriegs oder die sogenannte „ zweite Zerstörung Münchens” in der Nachkriegszeit, ebenso wie vereinzelte Beispiele eines gelungenen Wiederaufbaus. „Auf diese Weise entsteht Seite für Seite, Schritt für Schritt eine Art historische Mikrosoziologie für die Lilienstraße – nicht zuletzt wegen der auffälligen Kneipendichte… ” urteilt die Süddeutsche Zeitung.

Nähe, Mut und Vielfalt

Regionalität wirkt! – Ein Buch über den Weg vom Korn zum Brot in unserer Region Isabella Maria Weiss / UNSER LAND Netzwerk / ISBN 978-3-96238-201-8 Ja, wir können gegen Klimawandel, Artenverlust und auch den Druck der ständig voranschreitenden Globalisierung etwas tun. Ein gelingsicheres Rezept dagegen: Regionalität! Indem wir unsere Lebensmittel wieder in der Region­ erzeugen, verarbeiten und kaufen, können wir die Natur nachhaltig­ schützen und die regionale ­Wirtschaft und Landwirtschaft stärken. Nebenbei können wir uns über gesünderes, genussvolles Essen freuen. Ein allgemeingültiges Rezept für die Wiederbelebung und Umsetzung­ von Regionalität gibt es nicht. Doch es gibt Beispiele, die Mut ­machen. Eines dieser Beispiele ist das Netzwerk UNSER LAND, das seit 1994 Landwirte, verarbeitende Betriebe, Verkäufer und Kunden aus einer Region direkt verbindet. Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine schmackhafte Erlebnisreise in die Geschichte des Netzwerks, zu seinen Akteuren und zu einem klassischen regionalen Wertschöpfungskreislauf: vom Korn zum Brot! Heute können Landwirte kaum noch sagen: „Schaug her, do is mei Woazn drin!“ Wann wissen Müller heute denn noch, von welchen Feldern das Getreide kommt und …

Lebensräume für Insekten

Der Wald Der Wald sollte in hohem Maße die Landschaft prägen. So gibt er als einer der wichtigsten Sauerstoffproduzent z.B. Lebensraum für artenreiche Tiere und Erholungsraum für den Menschen. Er beeinflusst nach den Ozeanen global die Umwelt in vielen Faktoren, er gilt als Kohlendioxidsenker. Auch reinigt er das Wasser. Der Fichtenwald ist Spender, über die Blattlaus, des Honigtaus, aus dem die Honigbiene den Waldhonig bereitet. An den Fichten wachsen, neben den Buchen, die meisten Pilze. In und an der Eiche leben die meisten Insektenarten.

Eupite Majengwa

Sculptor, (Hatfield) Zimbabwe Eupite Majengwa was born in 1971 in the Chiweshe rural district. He is married and has four children. His artistic talent was already discovered during his boyhood by his father when he learnt the art of painting while working with him. Concurrently he also started sculpting with clay in his spare times with friends. In 1986, after his father’s death, Majengwa decided to go into stonesculpting, encouraged and taught by his brother Sidney. His preferred materials are the green Serpentine and the white opalstone and his favourite themes are his interpretations of women, torsos, birds in different forms and shapes whereby his Interpretation of bathing women excels into perfection & aesthetic in an abstract yet natural way. Each sculpture is still unique. The raw stone inspires him already in its natural form and teils him what shape it should take. For the Shona artists each stone has its own soul which he gives new life. 1994 Majengwa was invited by Tom Blomfield, the founder of the famous Tengenende Sculpture Park to work …

Kampf der Demokraten

Der Vorstand lädt ein am Sonntag, dem 13. Januar 2019 um 14:00 Uhr in das Üblacker-Häusl, Preysingstr. 58, 81667 München zu einer Führung unseres stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Klaus Wagner durch die Ausstellung Kampf der Demokraten am Vorabend der Revolution: Bemühungen um eine Verfassungsreform 1917/18 zur Herstellung einer parlamentarischen Monarchie im Königreich Bayern Historische Ausstellung der Freunde Haidhausens – Verein für Haidhausen e.V. im Rahmen des Programms „1918|2018 Was ist Demokratie“ des Kulturreferats der LHS München Bedingt durch die „Burgfriedenspolitik“ wurden auch in Bayern Forderungen der Sozialdemokratie zu einer Verfassungsreform für die Einführung einer zeitgemäßen Demokratie zurückgestellt. Doch als der 1. Weltkrieg wider Erwarten immer länger dauerte und sich in der Heimat Hunger, Not und Kriegsmüdigkeit breit machten und an der Front die Erschöpfung von Mensch und Material den Ruf nach einem Separatfrieden lauter werden ließen, fassten die SPD-Abgeordneten Erhard Auer (1874 – 1945) und Max Süßheim (1876 – 1933) in den Jahren 1917 und 1918 entgegen der Burgfriedenspolitik den Mut, zusammen mit ihrer Fraktion die heute weitgehend unbekannten Anträge zur Einführung einer parlamentarischen Monarchie in …

Radio München

Es ist ein ständiger Fluss – die Liebe zur Isar wird Blog und Magazin Ob Wasserqualität oder Beleuchtung, ob Fischerei oder Brücken – es gibt einen neuen Blog zum gleichnamigen Magazin „Isar Sicht“ und der sucht seine Themen ausschließlich an der Isar. Was da alles thematisch aufgepickt wird und warum, darüber haben wir mit dem Blogschreiber und -gründer Stephan Paul Stuemer unterhalten.

Winterliche Ruhe an der Isar: Der Flauchersteg

Johann Flaucher, so hieß der erste Wirt des ursprünglichen Forsthauses, aus dem sich der beliebte Biergarten „Zum Flaucher” entwickelte. Nach ihm sind auch das gesamte linke Isarufer bis zur Brudermühlbrücke und der Flauchersteg benannt. So menschenleer wie auf dem Bild erlebt man diese Fußgänger- und Radfahrerbrücke nur, wenn man ganz früh aufsteht. Im Sommer ist sie das Zentrum von Münchens Badeparadies, doch bereits an sonnigen März- oder Apriltagen kann man auf den Kiesbänken die ersten Sonnenanbeter sehen, die sich hier einer kostenlosen Ganzkörperbräunung unterziehen. Aber auch bei Schnee lockt der romantische Steg viele Spaziergänger an.

Pariser Flair in München: Der Kabelsteg über die Isar

Dem eleganten Kabelsteg, 1898 erbaut und deutlich vom Jugendstil geprägt, sieht man nicht an, dass er für einen ganz prosaischen Zweck errichtet wurde. Es diente nämlich dazu, Stromkabel von Münchens erstem Kraftwerk, dem Muffatwerk auf der Kalkofeninsel, in die Stadt überzuleiten, wo der Strom für die eben einsetzende elektrische Straßenbeleuchtung und die elektrischen Straßenbahnen gebraucht wurde. Heute bildet er – beleuchtet durch moderne Straßenlaternen – zusammen mit der Mariannenbrücke einen beliebten Fußgängerübergang über die beiden Isararme.

Unterführung Karl-Müller-Weg unter der Ludwigsbrücke

Müller´sches Volksbad und Muffathalle stehen auf einer Halbinsel zwischen Kleiner Isar und Auer Mühlbach. Weil sich hier im 19. Jahrhundert ein städtischer Kalkofen befand, heißt sie noch heute Kalkofeninsel. Erschlossen wird sie durch den Karl-Müller-Weg, benannt nach dem Ingenieur Karl Müller, der den Bau des Volksbades durch eine Schenkung ermöglichte. Der Weg endet im Süden an einer Unterführung unter der äußeren Ludwigsbrücke. Hinter Graffiti links vom Tunneleingang verbirgt sich eine Tür, die einst in eine öffentliche Toilettenanlage führte. Demnächst soll hier eine Kneipe eröffnet werden. Auf der anderen Seite des Tunnels erwartet einen die Bronzeskulptur eines Mädchens, das träumerisch in den Himmel schaut und darüber nachdenkt, ob eine Toilette nicht wichtiger wäre.

Vater-Rhein-Brunnen

Rund um den Vater-Rhein-Brunnen, den die Straßburger nach dem ersten Weltkrieg nach München auf eine Isarinsel abgeschoben haben, genießt man im Winter Ruhe und Beschaulichkeit. Im Sommer wird dieser nördliche Teil der Museumsinsel zum so genannten „Kulturstrand”, einer Partyzone, um deren Gestaltung und gastronomische Nutzung verschiedene Betreiber streiten.

Auf der Insel

Auf einem Wehrsteg mit zehn Schleusentoren zwischen den beiden Isararmen gelangt man von der Praterinsel unter überhängenden Kastanien auf einer Promenade an der Großen Isar auf die Museumsinsel. Auch wenn keine Ruderboote mehr hier auf dem aufgestauten Fluss schaukeln wie im 19. Jahrhundert – für Romantik sorgen auch heute noch ein gusseisernes Geländer aus vergangenen Zeiten und die Lichtreflexe der Straßenlaternen von Steinsdorfstraße und innerer Ludwigsbrücke. Bei einem abendlichen Winterspaziergang, wenn der „Kulturstrand” Pause macht, könnte man leicht vergessen, dass man nur wenige hundert Meter vom Zentrum einer Millionenstadt entfernt ist.

Mia Winter, Architektin

m8 Architekten München, verheiratet, 4 Kinder Was verbinden Sie mit der Isar? Die Sehnsucht nach Natur, Wildheit und Ungeplantem im Gegensatz zum stakkatoartig durchgeplanten jeden Tag wieder und die Sicherheit, dass unsere Isar in mehr oder weniger geregelten Bahnen fließt. Hatten Sie schon mal ein berufliches Projekt, in der die Isar eine Rolle spielte? Beruflich verbinde ich mit München und der Isar: IsarPalais, IsarResidenz, Isar you can´t effort it anymore. Wie erleben Sie die Isar? Jeden Morgen vom Münchner Süden zur Arbeit in Schwabing mit dem Rad begleitet meinen Sohn und mich die Isar und am Nachmittag zurück. Stoisch beobachtet sie, wie wir ein Schlagloch nach dem anderen nehmen und uns auf dem zwei Meter breiten Radweg mit einer Flut anderer Radfahrer in die Stadt und aus ihr heraus bewegen, während dem ruhenden und sich stauendem Autoverkehr vier Spuren verschwenderisch zur Verfügung stehen. Stumm ist sie erstaunt, dass wir tatsächlich meistens schneller als die Autos sind. Wie viel Bebauung verträgt aus Ihrer Sicht die Isar (noch)? Denk ich an die Isar…denk ich an die Loire …

Jahresausgabe 2016 – Licht

Wenn es Nacht wird an der Isar: „Am Abend, wenn in München die künstlichen Lichter angehen, erwacht die Stadt zu einem anderen Leben“, sagt Stephan Paul Stuemer. Die Dämmerung und die Nacht sind seine Lieblingszeiten. Der Münchner Fotograf, 2005 bei den „Foto-Oscars“ IPA in Los Angeles ausgezeichnet, ist nun seit drei Jahren an der Isar unterwegs, um neue Perspektiven zu entdecken. Faszination Licht: Was bedeutet künstliche Beleuchtung für den Menschen in der Stadt. Lichter entlang des Flusses, auf Brücken, am Ufer, auf Straßen und Plätzen. Design, Orientierung und Sicherheit – ein Begleitwort vom 2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München Josef Schmid. Blick von der Mariannenbrücke nach Süden Lichtreflexe von drei Seiten bringen die aufgestaute Große Isar – im 19.Jahrhundert noch Übungsgelände für den Münchner Ruderclub – zum Leuchten. Im Hintergrund die innere Ludwigsbrücke mit dem Deutschen Museum, links der Wehrsteg, der die nördliche Museumsinsel mit der Praterinsel verbindet – ganz links der Turm des Volksbads –, rechts die Allee an der Steinsdorfstraße. (Foto: © 30.07.2014 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)