Alle Artikel in: Allgemein

Lebensräume für Insekten

Der Wald Der Wald sollte in hohem Maße die Landschaft prägen. So gibt er als einer der wichtigsten Sauerstoffproduzent z.B. Lebensraum für artenreiche Tiere und Erholungsraum für den Menschen. Er beeinflusst nach den Ozeanen global die Umwelt in vielen Faktoren, er gilt als Kohlendioxidsenker. Auch reinigt er das Wasser. Der Fichtenwald ist Spender, über die Blattlaus, des Honigtaus, aus dem die Honigbiene den Waldhonig bereitet. An den Fichten wachsen, neben den Buchen, die meisten Pilze. In und an der Eiche leben die meisten Insektenarten.

Eupite Majengwa

Sculptor, (Hatfield) Zimbabwe Eupite Majengwa was born in 1971 in the Chiweshe rural district. He is married and has four children. His artistic talent was already discovered during his boyhood by his father when he learnt the art of painting while working with him. Concurrently he also started sculpting with clay in his spare times with friends. In 1986, after his father’s death, Majengwa decided to go into stonesculpting, encouraged and taught by his brother Sidney. His preferred materials are the green Serpentine and the white opalstone and his favourite themes are his interpretations of women, torsos, birds in different forms and shapes whereby his Interpretation of bathing women excels into perfection & aesthetic in an abstract yet natural way. Each sculpture is still unique. The raw stone inspires him already in its natural form and teils him what shape it should take. For the Shona artists each stone has its own soul which he gives new life. 1994 Majengwa was invited by Tom Blomfield, the founder of the famous Tengenende Sculpture Park to work …

Kampf der Demokraten

Der Vorstand lädt ein am Sonntag, dem 13. Januar 2019 um 14:00 Uhr in das Üblacker-Häusl, Preysingstr. 58, 81667 München zu einer Führung unseres stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Klaus Wagner durch die Ausstellung Kampf der Demokraten am Vorabend der Revolution: Bemühungen um eine Verfassungsreform 1917/18 zur Herstellung einer parlamentarischen Monarchie im Königreich Bayern Historische Ausstellung der Freunde Haidhausens – Verein für Haidhausen e.V. im Rahmen des Programms „1918|2018 Was ist Demokratie“ des Kulturreferats der LHS München Bedingt durch die „Burgfriedenspolitik“ wurden auch in Bayern Forderungen der Sozialdemokratie zu einer Verfassungsreform für die Einführung einer zeitgemäßen Demokratie zurückgestellt. Doch als der 1. Weltkrieg wider Erwarten immer länger dauerte und sich in der Heimat Hunger, Not und Kriegsmüdigkeit breit machten und an der Front die Erschöpfung von Mensch und Material den Ruf nach einem Separatfrieden lauter werden ließen, fassten die SPD-Abgeordneten Erhard Auer (1874 – 1945) und Max Süßheim (1876 – 1933) in den Jahren 1917 und 1918 entgegen der Burgfriedenspolitik den Mut, zusammen mit ihrer Fraktion die heute weitgehend unbekannten Anträge zur Einführung einer parlamentarischen Monarchie in …

Radio München

Es ist ein ständiger Fluss – die Liebe zur Isar wird Blog und Magazin Ob Wasserqualität oder Beleuchtung, ob Fischerei oder Brücken – es gibt einen neuen Blog zum gleichnamigen Magazin „Isar Sicht“ und der sucht seine Themen ausschließlich an der Isar. Was da alles thematisch aufgepickt wird und warum, darüber haben wir mit dem Blogschreiber und -gründer Stephan Paul Stuemer unterhalten.

Winterliche Ruhe an der Isar: Der Flauchersteg

Johann Flaucher, so hieß der erste Wirt des ursprünglichen Forsthauses, aus dem sich der beliebte Biergarten „Zum Flaucher” entwickelte. Nach ihm sind auch das gesamte linke Isarufer bis zur Brudermühlbrücke und der Flauchersteg benannt. So menschenleer wie auf dem Bild erlebt man diese Fußgänger- und Radfahrerbrücke nur, wenn man ganz früh aufsteht. Im Sommer ist sie das Zentrum von Münchens Badeparadies, doch bereits an sonnigen März- oder Apriltagen kann man auf den Kiesbänken die ersten Sonnenanbeter sehen, die sich hier einer kostenlosen Ganzkörperbräunung unterziehen. Aber auch bei Schnee lockt der romantische Steg viele Spaziergänger an.

Pariser Flair in München: Der Kabelsteg über die Isar

Dem eleganten Kabelsteg, 1898 erbaut und deutlich vom Jugendstil geprägt, sieht man nicht an, dass er für einen ganz prosaischen Zweck errichtet wurde. Es diente nämlich dazu, Stromkabel von Münchens erstem Kraftwerk, dem Muffatwerk auf der Kalkofeninsel, in die Stadt überzuleiten, wo der Strom für die eben einsetzende elektrische Straßenbeleuchtung und die elektrischen Straßenbahnen gebraucht wurde. Heute bildet er – beleuchtet durch moderne Straßenlaternen – zusammen mit der Mariannenbrücke einen beliebten Fußgängerübergang über die beiden Isararme.

Unterführung Karl-Müller-Weg unter der Ludwigsbrücke

Müller´sches Volksbad und Muffathalle stehen auf einer Halbinsel zwischen Kleiner Isar und Auer Mühlbach. Weil sich hier im 19. Jahrhundert ein städtischer Kalkofen befand, heißt sie noch heute Kalkofeninsel. Erschlossen wird sie durch den Karl-Müller-Weg, benannt nach dem Ingenieur Karl Müller, der den Bau des Volksbades durch eine Schenkung ermöglichte. Der Weg endet im Süden an einer Unterführung unter der äußeren Ludwigsbrücke. Hinter Graffiti links vom Tunneleingang verbirgt sich eine Tür, die einst in eine öffentliche Toilettenanlage führte. Demnächst soll hier eine Kneipe eröffnet werden. Auf der anderen Seite des Tunnels erwartet einen die Bronzeskulptur eines Mädchens, das träumerisch in den Himmel schaut und darüber nachdenkt, ob eine Toilette nicht wichtiger wäre.

Vater-Rhein-Brunnen

Rund um den Vater-Rhein-Brunnen, den die Straßburger nach dem ersten Weltkrieg nach München auf eine Isarinsel abgeschoben haben, genießt man im Winter Ruhe und Beschaulichkeit. Im Sommer wird dieser nördliche Teil der Museumsinsel zum so genannten „Kulturstrand”, einer Partyzone, um deren Gestaltung und gastronomische Nutzung verschiedene Betreiber streiten.

Auf der Insel

Auf einem Wehrsteg mit zehn Schleusentoren zwischen den beiden Isararmen gelangt man von der Praterinsel unter überhängenden Kastanien auf einer Promenade an der Großen Isar auf die Museumsinsel. Auch wenn keine Ruderboote mehr hier auf dem aufgestauten Fluss schaukeln wie im 19. Jahrhundert – für Romantik sorgen auch heute noch ein gusseisernes Geländer aus vergangenen Zeiten und die Lichtreflexe der Straßenlaternen von Steinsdorfstraße und innerer Ludwigsbrücke. Bei einem abendlichen Winterspaziergang, wenn der „Kulturstrand” Pause macht, könnte man leicht vergessen, dass man nur wenige hundert Meter vom Zentrum einer Millionenstadt entfernt ist.

Christina Oberle, Hebamme, MSc

Hebamme und Mutter von 2 Kindern, www.hebamme-oberle.de   Frau Oberle, was brachte Sie nach München? Ich bin vor zehn Jahren für die Ausbildung zur Hebamme nach München gekommen, um an eine der ältesten Hebammenschulen Deutschlands in der Maistraße den Beruf zu lernen. Dann bin ich durch Familie, Freunde und Beruf hier geblieben. Wo ist es aus Ihrer Sicht besonders schön an der Isar? Besonders gut gefällt mir der Tiergarten Hellabrunn, den ich regelmäßig mit meinen Kindern besuche. Mit der Jahreskarte kann man zu jeder Jahreszeit auch mal auf einen kurzen Sprung vorbei schauen und neben den Tieren auch mal den Spielplatz nutzen. Da wir mit Blick auf den Flaucher wohnen, schöner kann man in München gar nicht wohnen, genieße ich das Gefühl in die Natur zu schauen und gleichzeitig bin ich doch zentral in München. Wie sehen Sie die Entwicklung in München, hinsichtlich der Kinderbetreuung und den Freizeitmöglichkeiten für Kinder? Ich finde es, wie alle Familien, sehr schwierig, die passende Kinderbetreuung zu bekommen, es ist immer ein zittern und bangen um jeden neuen Platz. Ich …

Dr. Martin Werner, Wissenschaftler

Lehrstuhl für Mobile und Verteilte Systeme, Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Informatik, Familienvater zweier Kinder Warum leben Sie in München? Die Stadt München ist sympatisch, groß genug und doch keine anonyme Großstadt. München bietet einen hohen Freizeitwert und alle möglichen Angebote, die sonst nur in anonymen Großstädten zu finden sind. Außerdem bietet München auf engem Raum eine Vielzahl an Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entwicklung. Was bietet Ihnen München? Die Stadt München ist ein idealer Standort für Forschung und Entwicklung im Umfeld der Digitalisierung. Namhafte Firmen wie Allianz, BMW, Google, Siemens, Nokia Solutions, Giesecke & Devrient, Brainloop, Bosch und viele andere sind in München präsent und mit ihren zwei Universitäten und dem Zentrum Digitalisierung Bayern (ZD.B) findet sich ein ideales Umfeld für die Forschung in der Data Science. Wie sehen Sie die Entwicklung in München hinsichtlich der Studienbedingungen? München bietet für Studenten sehr gute Studienbedingungen. Allerdings wird es mehr und mehr zu einem Problem für Studenten, eine Wohnung im Großraum München zu finden und zu finanzieren. Damit ergibt sich leider ein Trend, das mehr und mehr Studenten neben der Universität …

Dr. Oliver Spuhler, Rechtsanwalt

Wirtschaftsjurist und Managing Partner von LS-IP Loth & Spuhler Intellectual Property Law, München, 5 Kinder, verheiratet Herr Dr. Spuhler, was reizt Sie an Münchens Hauptfluss besonders? Als passionierter Sportler wähle ich gerne das Fahrrad als Fortbewegungsmittel stadteinwärts, auch weil mich der Radweg am Isar-Hochufer von den üblichen motorisierten Verkehrswegen fernhält. Auf dem Rückweg laden einige typisch bayerische Biergärten zu einem Radler ein. Die Renaturierung, der naturnahe Rückbau der innerstädtischen Isar, ist einzigartig. Sie ist nun wieder ein Naturerlebnis, welches zu Hochwasserzeiten auch durchaus gefährlich sein kann. Die Natur setzt uns unsere Grenzen und wir verstehen Stück für Stück, wie wichtig der Umgang mit unserem Flusslauf ist. Im Gegensatz zu anderen Großstädten, in denen man häufig betonierte Terrassen und Promenaden an See- und Flussufern vorfindet, genießen wir hier in München entlang der Isar ein besonderes Privileg, nämlich einen freizugänglichen Fluss mit landschaftlichem Charakter. Was ist Ihrer Meinung nach besonders schützenswert? Genau dieses Privileg sollten wir selbstverständlich verinnerlichen und auch räumlich weiter ausbauen. So können auch die nachfolgenden Generationen dieses grüne Band, das sich durch die Stadt …

Mia Winter, Architektin

m8 Architekten München, verheiratet, 4 Kinder Was verbinden Sie mit der Isar? Die Sehnsucht nach Natur, Wildheit und Ungeplantem im Gegensatz zum stakkatoartig durchgeplanten jeden Tag wieder und die Sicherheit, dass unsere Isar in mehr oder weniger geregelten Bahnen fließt. Hatten Sie schon mal ein berufliches Projekt, in der die Isar eine Rolle spielte? Beruflich verbinde ich mit München und der Isar: IsarPalais, IsarResidenz, Isar you can´t effort it anymore. Wie erleben Sie die Isar? Jeden Morgen vom Münchner Süden zur Arbeit in Schwabing mit dem Rad begleitet meinen Sohn und mich die Isar und am Nachmittag zurück. Stoisch beobachtet sie, wie wir ein Schlagloch nach dem anderen nehmen und uns auf dem zwei Meter breiten Radweg mit einer Flut anderer Radfahrer in die Stadt und aus ihr heraus bewegen, während dem ruhenden und sich stauendem Autoverkehr vier Spuren verschwenderisch zur Verfügung stehen. Stumm ist sie erstaunt, dass wir tatsächlich meistens schneller als die Autos sind. Wie viel Bebauung verträgt aus Ihrer Sicht die Isar (noch)? Denk ich an die Isar…denk ich an die Loire …

Jahresausgabe 2016 – Licht

Wenn es Nacht wird an der Isar: „Am Abend, wenn in München die künstlichen Lichter angehen, erwacht die Stadt zu einem anderen Leben“, sagt Stephan Paul Stuemer. Die Dämmerung und die Nacht sind seine Lieblingszeiten. Der Münchner Fotograf, 2005 bei den „Foto-Oscars“ IPA in Los Angeles ausgezeichnet, ist nun seit drei Jahren an der Isar unterwegs, um neue Perspektiven zu entdecken. Faszination Licht: Was bedeutet künstliche Beleuchtung für den Menschen in der Stadt. Lichter entlang des Flusses, auf Brücken, am Ufer, auf Straßen und Plätzen. Design, Orientierung und Sicherheit – ein Begleitwort vom 2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München Josef Schmid. Blick von der Mariannenbrücke nach Süden Lichtreflexe von drei Seiten bringen die aufgestaute Große Isar – im 19.Jahrhundert noch Übungsgelände für den Münchner Ruderclub – zum Leuchten. Im Hintergrund die innere Ludwigsbrücke mit dem Deutschen Museum, links der Wehrsteg, der die nördliche Museumsinsel mit der Praterinsel verbindet – ganz links der Turm des Volksbads –, rechts die Allee an der Steinsdorfstraße. (Foto: © 30.07.2014 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)

„München leuchtet“

Willkommen beim neuen Online-Magazin ISAR SICHT, dem Magazin für Stadt, Land und Leute. „München leuchtet!” Hier wird der Werbeslogan der Stadt nachvollziehbar. Wie Sterne funkeln die Straßenlaternen über der Brücke und dem glühenden Fluss und weisen den Weg von der ehemaligen Vorstadt Au ins schicke Gärtnerplatzviertel. Selbst das Moos auf der Uferbalustrade an der Reichenbachbrücke schimmert im Licht der Brückenbeleuchtung. Gewidmet Stefan Christl 03.05.1965 – 16.10.2014 (Foto: © 29.09.2014 Stephan Paul Stuemer. Alle Rechte vorbehalten.)